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Blockupy-Mobi: Erfolgreiche Bühnenstürmung in Münster

Episches Theater 2.0:

Die Welt ist jetzt das Theater,

wir sind alle nur Statisten

und es gibt keinen Regisseur

 

 
Blockupy 2013 - Bus aus Münster

Blockupy ruft auch in diesem Jahr zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Wir wollen den Wider­stand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik.

Am Freitag, 31.5. finden in Frankfurt Aktionen des Zivilen Ungehorsams statt. Am Samstag, den 1.Juni soll es dann eine internationale Großdemonstration gegen Bankenmacht und Demokratieabbau in Europa stattfinden.
In Münster existiert seit einigen Wochen  ein Bündnis von AktivistInnen, um in Münster für die Proteste in Frankfurt  zu werben.

Das Blockupy-Münster-Bündnis hat einen Bus aus Münster zu den Protesttagen in Frankfurt organisiert.
Busfahrkarten gibt es ab sofort zu kaufen im Linken Zentrum in der Achtermannstraße 19. (Mo-Do, 14-18h)


Der Normalpreis beträgt: 20€
Der Solipreis beträgt: 30€

Leute, die zu den Blockupy-Tagen aus Münster mit dem Bus anreisen wollen sollten sich schnell ein Ticket besorgen, denn die Plätze im Bus sind begrenzt!

Der Bus aus Münster fährt am Donnerstag, 30.Mai (ges. Feiertag), um 14 Uhr ab Bremer Platz los und wird gegen Abend in Frankfurt ankommen.
Die Rückfahrt nach Münster findet dann am 1. Juni gegen 17 Uhr statt.
Übernachtet werden soll im Protestcamp in Frankfurt, wo es neben Kulturprogramm und aktuelle Diskussionsveranstaltung auch um die konkrete Vorbereitung des Zivilen Ungehorsams geht.
Wenn möglich, sollten also Zelte mitgenommen werden.

 
Blockupy-Mobi: Erfolgreiche Bannerdrops in NRW

Wir/ich sind nicht einverstanden mit den derzeit vorherrschenden Verhältnissen.

Wir/ich sagen NEIN gegen die Verarmungs- und Privatisierungsprogramme, den Abbau sozialer und demokratischer Rechte. NEIN, zu steigenden Mieten, kommunaler Verarmung, Verbilligung und Prekarisierung von Lohnarbeit und Schikanen am Jobcenter. NEIN, zu Abschiebungen, Lager und Residenzpflicht.

Wir/ich werden nicht zulassen, dass die Krise weiter auf den Rücken von abhängig Beschäftigten, Erwerbslosen, Rentner_innen, Prekären, Studierenden, Flüchtlingen und vielen anderen abgeladen wird, weder anderswo, noch hier.
Wir/ich sagen NEIN und erklären unseren/meinen Widerstand.

Münster

Ahlen

Köln

Düsseldorf

Soest

Hamm

Dortmund

Bielefeld

nochmal Bielefeld

Duisburg

 

Bochum

Bottrop
 
27.4.: Auf die Plätze...Kinderhaus!

Von morgens bis abends gibt es auf dem Idenbrockplatz wieder echte Basisarbeit zum Mitmachen!

Frei nach dem Motto: "Guck mal, das sind Demokraten, wo kommen die denn her?"

 
Filmabend mit Publikumsgespräch: "Thomas Sankara...

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...Der Che Schwarzafrikas"

Am Sonntag, dem 17.2.2013 in der Brücke, dem internationalen Zentrum der WWU in der Wilmergasse 2.

Zu Gast beim Publikumsgespräch: Hamado Dipama (Burkina Faso), Vorsitzender des Arbeitskreises Panafrikanismus München

 

Am 4. August 1983 befreite Hauptmann Blaise Compaoré den 36-jährigen Oberst Thomas Sankara aus dem Gefängnis. Schon am Mittag hatte ihre Revolution gesiegt. Der Fallschirmspringer, Rock-Gitarrist, Fußballspieler und Motorradfahrer Thomas Sankara wurde Präsident der ehemaligen französischen Kolonie Obervolta. Die Bibel, der Koran und Lenin waren sein Rüstzeug.

Seine Parolen aus dem Reservoir der revolutionären Rhetorik zündeten: "Die Erfindung der Zukunft wagen", "Auf die eigene Kraft vertrauen", "Dem Volk Freiheit und Würde geben", "Vaterland oder Tod".
Er gab dem Land einen neuen Namen: Burkina Faso, Land der Unbestechlichen. Persönlich blieb er unbestechlich bis zum Schluss, so tatkräftig wie glaubwürdig; ein Visionär der Freiheit, der früh schon die ökologische Bedrohung und die Verwerfungen der Globalisierung sah und sie bekämpfte. Er beanspruchte, auf Augenhöhe mit den ehemaligen Kolonialherren und der Weltbank umzugehen, und scheiterte zwischen den Fronten des Kalten Krieges.

Am 15. Oktober 1987 wurde Thomas Sankara umgebracht, ein Brudermord. Blaise Compaoré ist seitdem an der Macht.

Viele Punkte des politischen Programms von Sankara sind auch heute noch brandaktuell. So zeigt sich Frankreich in Mali erneut von seiner „besten Seite“ als neokolonialer Kriegstreiber. Und wieder ist es ein Präsident der sozialistischen Partei. Diesmal Francois Hollande. Damals war es Francois Mitterand, der sich einmischte. Sankaras wichtigstes Ziel war die Bekämpfung des westlichen Imperialismus und Neokolonialismus. Seine Devise lautete demgemäß: „Wir konsumieren nur, was wir produzieren.“ Bei einer Konferenz der „Organisation für die Einheit Afrikas“ (OAU) forderte Sankara 1987 alle afrikanischen Staaten auf, die Schulden an den Westen nicht zurückzuzahlen, da sie Ausdruck der Abhängigkeit vom Imperialismus seien. Er wusste sehr genau, dass er sich mit seinen Forderungen in Lebensgefahr begeben würde, solange sich die anderen afrikanischen Staaten seiner Politik nicht anschließen würden. Leider bewahrheiteten sich seine Befürchtungen.

Der Umgang mit sich auftürmenden Schulden, der Abhängigkeit von den Gläubigern und einem möglichen Schuldenschnitt sind Fragen, die im Kontext der Finanz- und Bankenkrise auch in Europa aktuell diskutiert werden.
Doch warum kennt in Europa kaum jemand den Namen Thomas Sankara? Während doch z.B. ein Ché Guevara weit über die linken Kreise hinaus in der Popkultur angekommen ist? Es ist zu vermuten, dass tiefsitzende Vorurteile und Rassismen hierbei eine Rolle spielen. Sankara passt nicht in das typische westliche Bild eines afrikanischen Staatspräsidenten: Entweder ist der nämlich ein brutaler widerspenstiger Diktator wie z.B. Gaddafi, oder er ist ein serviler Erfüllungsgehilfe des westlichen Neokolonialismus – eine Marionette, die in die eigene Tasche wirtschaftet. Dass der afrikanische Kontinent auch noch ganz andere Persönlichkeiten in höchsten Staatsämtern hervorbrachte, wird in westlichen Kulturkreisen häufig übersehen. So sind auch Patrice Lumumba oder Jerry Rawlings allenfalls Randnotizen in der westlichen Wahrnehmung des afrikanischen Kontinents.

Unser Filmabend stellt den Versuch dar, Thomas Sankaras Wirken - über 25 Jahre nach seinem Tod - zumindest in Münster etwas bekannter zu machen. Wir zeigen die Dokumentation "Thomas Sankara - der Ché Schwarzafrikas" (ca. 60 min.).
Zusammen mit Hamado Dipama wollen wir nach dem Film die Aktualität des politischen Programms Sankaras, seine Erfolge, aber auch seine Fehler diskutieren.

 
Am 16. Februar ist der Hamannplatz Occupyplatz!

Basisarbeit in Coerde!

Heiße Suppe, Musik, "Mal' Dein Eigenes Plakat"™ und viele gute Gespräche!

Zum Lesen gibt es unseren Westfälischen Okkupierer und was auch immer zirkulieren mag.

 

P.S.: Über den Ausgang des Fußballturniers gibt es noch allerlei Zwistigkeiten. :)

 
Video vom Vortrag Ralph Boes' am 17.1.2013 in Münster


Von der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zur Bekämpfung der Arbeitslosen - und wie man dem begegnen kann.


Wir danken Ralph Boes, dass er die weite Reise auf sich genommen hat, obwohl er für den nächsten Tag wieder zu einem amtlichen Stelldichein in Berlin bestellt worden war.

An dieser Stelle sei auch dem Jugendzentrum im Paul-Gerhardt-Haus herzlich für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und für die freundliche Hilfe gedankt!

Es war schön!

 
Podiumsdiskussion: was können Zivilklauseln leisten?
 panzer24. Januar 2013, 16 Uhr, S8 im Schloss

Das Verteidigungsministerium, aber auch private Rüstungskonzerne lassen an deutschen Hochschulen für militärische Zwecke forschen. Mit Millionenbeträgen (durch Drittmittelkooperationen) werden Forschung und Lehre an den Universitäten beeinflusst.
Mit der Forderung nach Zivilklauseln versuchen sich Studierende in vielen Uni-Städten dieser Entwicklung in den Weg zu stellen. Eine Zivilklausel stellt die Selbstverpflichtung einer Universität dar, nur für friedliche und zivile, also nicht-militärische Zwecke zu forschen und zu lehren. Als Selbstverpflichtung kann die Zivilklausel in die Grundordnung oder Verfassung der Hochschulen aufgenommen werden.
Gegner der Zivilklausel bemängeln, dass militärische Forschung kaum von ziviler Forschung getrennt werden kann. Durch die Problematik des dual-use, also der prinzipiellen Verwendbarkeit von zivilen Forschungsergebnissen auch für den militärischen Bereich (etwa bei Satelliten), sei letztlich keine Grenzziehung innerhalb der Forschung möglich, so Kritiker. Auch verstoße die Einführung einer Zivilklausel gegen die Wissenschaftsfreiheit.
Macht die Einführung einer Zivilklausel dennoch Sinn? lst sie nicht sogar zwingend notwendig, wenn die Universität sich ernsthaft dem Frieden verpflichtet fühlen soll? Kann mit ihr ein Zeichen gegen Krieg und Militarisierung der Gesellschaft gesetzt werden? Oder ist sie eine unnütze Spielerei, die rechtlich nicht haltbar wäre?

Podiumsdiskussion mit
Nicole Gohlke, MdB, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag
Dr. Lutz Unterseher, Politikwissenschaftler und Experte für Rüstungsfragen aus Berlin
Fabian Forster, Vorsitzender des Bundesverbandes für Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH)
 
Wachstum = Wohlstand! Ein Naturgesetz?

Podiumsdiskussion

Dienstag, 22. Februar 2013

18 Uhr, S8 im Schloss

„Wir brauchen Wachstum!“ Diese schon beinahe mantraartig vorgetragene Formel hört man umso häufiger, je schlechter es der Wirtschaft geht. Im Zuge der Finanz-, Banken- und Staatsschuldenkrise wird die „Ankurbelung der Wirtschaft“ und das Erzielen hoher Wachstumsraten erneut als dringend erforderliches Mittel zur Sicherung „unseres Wohlstands“ gefordert. Doch auch in Boom-Phasen suchen Politikerinnen und Politiker alljährlich verzweifelt nach Konzepten, wie durch Anreizsysteme  das Wirtschaftswachstum nochmals um ein paar Promille mehr gesteigert werden könnte.

Doch was genau drückt das Wirtschaftswachstum eigentlich aus? Und warum ist es scheinbar so enorm wichtig für unser aller Wohlbefinden? Sind „Wohlstand“ und „Wachstum“ zwei nicht zu trennende Begriffe? Lässt sich „Wohlstand“ überhaupt in einer Zahl ausdrücken? Weniger Wohlstand, sobald die Kennzahl sinkt, mehr Wohlstand, sobald sie steigt? Wäre nicht auch ein Wirtschaftsmodell denkbar, in dem die Steigerung der Wachstumsraten irrelevant für das Wohlstandsniveau der Gesellschaft ist?

 

Podiumsdiskussion mit:

Ulla Lötzer, MdB DIE LINKE, Obfrau Ausschuss für Wirtschaft und Technologie

Prof. Thomas Apolte, Wirtschaftswissenschaftler an der Uni Münster

Dr. Ulrich Schachtschneider, Energieberater und freier Sozialwissenschaftler aus Oldenburg
 
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Occupy-Münster Wöchentlich:

Dienstags 20.00 Uhr, Aegidiistr. 30, Netz-AG

Mittwochs 19.00 Uhr, ITP (Institut für Theologie und Politik), Friedrich-Ebert Straße 7, Asamblea

Donnerstags 17:00 Uhr, SpecOps, Von-Vincke-Straße 5-7, gemütliches Treffen, Diskussionsrunde

Aktionstage/Veranstaltungen

Dienstag, 07. Mai, 18 Uhr Hörsaal S8 im Schloss

Katharina Schwabedissen: Eine neue Arbeitszeitpolitik für Frauen und Männer

 


Dienstag, 04. Juni, 18 Uhr Hörsaal S8 im Schloss

Wolfgang Lieb: Meinungsmache statt Aufklärung – Das Versagen unserer Medien


Donnerstag, 13. Juni, 18 Uhr Hörsaal S8 im Schloss

Judith Dellheim, "Kapitaloligarchien" - eine weitere Verschwörungstheorie?

 

Donnerstag, 27. Juni, 18 Uhr Hörsaal S8 im Schloss

 Podiumsdiskussion „Wem gehört die Uni?“ mit Dr. Ravenstein, Friedrich Bach, Prof. Stollberg-Rilinger und Tobias Fabinger

 

Mittwoch, 03. Juli, 18 Uhr Audimax im Englischen Seminar, Johannisstr. 12-20

Wolfgang Kraushaar: Zur Dynamik sozialer Bewegung am Beispiel der Occupy-Bewegung

Westfälischen Occupierer zweite Ausgabe hier herunterladen

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